Ein Trojaner (auch trojanisches Pferd genannt) ist ein Computerprogramm, welches Schäden am PC verursacht. Er ist getarnt in nützlichen Anwendungen, die der Benutzer aus dem Internet herunterlädt. Beim Ausführen der Dateien wird der Trojaner aktiviert, arbeitet im Hintergrund des PC’s und führt meist noch mindestens ein weiteres Programm aus, ohne bemerkt zu werden.
Es gibt unterschiedliche Arten von Trojanern. Manche dienen dazu die Benutzerdaten auszuspionieren, dies erfolgt schon bei der Einwahl ins Internet, das Passwort wird automatisch übermittelt, da die Tastaturfolgen aufgezeichnet werden. Andere laufen nicht ständig im Hintergrund und werden erst beim Starten eines bestimmten Programmes aktiviert, z. B. beim Starten des Online-Dienstes.
Der gefährlichste Trojaner ermöglicht dem Hacker auf den PC zuzugreifen, so dass er die volle Kontrolle über den Rechner des jeweiligen Nutzers bekommt. Diese trojanischen Pferde nennt man auch Serverprogramme. Server-Programme bestehen aus einem Client, ermöglicht den Zugriff auf einen Server, und dem Server selbst. Ist dieser erstmal auf dem PC installiert, kann der Hacker u. a. die Tastaturfolge aufzeichnen, Passwörter herausfinden und Dateien herunterladen, ändern und löschen. Desweiteren kann er die Systemsteuerung übernehmen, er kann die Maussteuerung und Tastensteuerung übernehmen, das CD-Laufwerk bedienen, die Hintergrundfarben ändern und hat Zugriff auf das MS-DOS bzw. die MS-DOS-Befehle. Im schlimmsten Fall kann ein Dialer auf dem PC installiert sein. Dieser startet automatisch, wenn man online geht, dem Benutzer entstehen dadurch hohe Kosten.
Entfernen lassen sich Trojaner mit bestimmten Programmen, die aus dem Internet heruntergeladen werden können. Weiterhin gibt es die Möglichkeit in entsprechenden Online-Foren Hilfe zu holen, dort bekommt man Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist. Viren und Würmer können sich übrigens auch mit speziellen Programmen in Trojaner umwandeln lassen. Ein gutes Antivirenprogramm sollte auf jedem Rechner vorhanden sein um einen hohen Schaden zu vermeiden.
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Bei Malware handelt es sich um Schädlingssoftware die nur dazu programmiert wurde, um auf einem anderen Rechner möglichst großen Schaden anzurichten. Dabei gibt es verschiedene Typen von Software, die dem System jeweils auf unterschiedliche Art und Weise Schaden zufügen. Die verursachten Schäden können so weitreichend sein, dass nur noch eine Neuinstallation des Systems Abhilfe schafft. Die folgenden Typen von Malware treten am häufigsten auf:
Trojanische Pferde: Sie sind die wohl bekannteste Malware. Scheinbar nützliche Programme und Dateien – meist in E-Mailanhängen versandt – bei deren Benutzung ihr bösartiger Teil aktiv wird. Insbesondere Spyware wird auf diese Weise versteckt. Damit können Rechner problemlos ausspioniert werden.
Viren: Die Computerviren sind die klassische und älteste Form der Malware. Ihre Verbreitung geschieht darüber, dass sie Kopien von sich selbst erstellen und in andere Programme implizieren.
Würmer: Computerwürmer evrbreiten sich über das Internet bzw. in Netzwerken. Sie sind den Viren sehr ähnlich.
Backdoor: Ein Backdoor ist eine Hintertür im PC. Diese wird in der Regel von einem Trojanischen Pferd oder ähnlicher Malware geöffnet und ermöglicht Dritten den Zugriff auf den PC.
Spy- und Adware: Spyware und Adware nisten sich auf dem Rechner des Nutzers ein und sammeln Daten über dessen Aktivitäten. Diese Daten leiten sie dann an Dritte weiter. Bei Adware kommt hinzu, dass sie in der Regel zusammen mit nützlicher, gewünschter Software installiert wird.
Scareware: Das Prinzip von Scareware ist die Verunsicherung. Dem Nutzer wird vorgegaukelt, sein System sei bedroht. Daraufhin wird ihm vermeintliche Schutzsoftware o.ä. Angeboten. Diese wiederum ist in Wirklichkeit ein Schadprogramm, das dem Rechner schadet.
Zum Schutz vor Malware gibt es verschiedene Programme, die diese erkennen und zuverlässig davor warnen. Der beste Schutz ist aber immer noch, bei nicht vertrauenswürdigen Inhalten lieber vorsichtig zu sein.
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Jedem Nutzer von PC und Internet ist klar, dass er um ein Virenschutzprogramm nicht herum kommt. Je raffinierter die Angriffsversuche umso ausgefeilter die Programme, die einen Angriff auf den eigenen PC verhindern sollen.
Die Entwickler von Virenschutzprogrammen brachten bereits jetzt ihre neuesten Versionen mit der Endung 2010 auf den Markt.
Wichtige Details, woran man erkennt, was das Programm tatsächlich leistet.
- schnelle Performance
Jeder kennt es, wenn wöchentlich das Prüfprogramm die Dateien scannt, geht der Rechner in die Knie. Damit ist jetzt Schluss. Die Virenschutzprogramme 2010 laufen so schnell wie noch nie. Im Test wurden 5 GB gescannt, das entspricht in etwa 25 000 Dateien. Der Testsieger erledigte seine Aufgabe in 219 Sekunden. Das langsamste Programm schaffte die 5 GB immerhin in 470 Sekunden, das sind knapp 8 Minuten.
- Anti-Malware Schutz
Der Begriff Malware kommt aus dem Englischen und bezeichnet bösartige Software. Anti –Malware schützt den PC daher vor Viren, Spyware (Spionagesoftware), Trojaner (ein im Hintergrund laufendes Programm, welches den betroffenen Rechner ausspioniert), Rootkits (Übernahme des Rechners als Administrator), Bots (Ausspionieren des Surfverhaltens zum Zwecke von Spam).
- Firewall
Der Begriff stammt ebenfalls aus dem Englischen und steht für „Feuerwand“. Mittels einer Firewall sollen bösartige Angriffe von Hackern abgewehrt werden. Hacker sind Personen, die sich unbefugt Zugang zum Rechner verschaffen, sowie durch eingeschleuste Programme entweder den Nutzer ausspionieren oder installierte Programme verändern.
- Schutz vor Identitätsdiebstahl
Mit der Virenschutzsoftware 2010 wird eine wichtige Sicherheitslücke geschlossen.
Eingehende Emails werden noch vor Herunterladen auf das Mailprogramm auf Viren geprüft.
Bei Eingabe von vertraulichen Daten, wie zum Beispiel Tätigen von Überweisungen werden die Websiten ständig auf Authentizität geprüft.
Damit wird sicher gestellt, dass der Nutzer nicht auf eine fremde Website umgeleitet wird.
Ein Anti-Pishing Filter ist ein Filter, der Betrugsversuche erkennt, wenn zum Beispiel Bankdaten bei Online Eingabe ausgespäht werden.
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Die Kaspersky Lösungen, die bisher nur den Windows Nutzer vorbehalten waren, sind nun auch für das Mac Betriebssystem erhältlich.
Grund dafür war, dass Mac Anwendungen bisher vor Viren oder anderer Malware verschont geblieben war. Die gestiegenen Sicherheitsanforderungen für Mac Anwendern zwingt nun Kaspersky zu diesem Schritt.
Kaspersky Anti-Virus für AppleMac wurde vorallem für Home and Business-Anwender entwickelt und schützt nicht nur vor Viren und sonstiger Malware, sondern verhindert auch die Verbreitung von Windows- und Linux-Schadprogrammen über Apple-Rechner.
Immer häufiger schleusen sich virtuelle Kriminelle auch in Macs per Social Web in Firmennetzwerke oder auch Heimnetzwerke ein, um so andere PCs zu infizieren. Dies verhindert Kaspersky Anti-Virus für AppleMac. Diese Softwarelösung scannt das komplette Dateisystem gezielt nach dieser Malware. Auf diese Weise wird das Risiko stark reduziert, dass schädliche Mail-Anhänge an andere User weitergesendet werden.
Apple hatte in den letzten Jahren großen Erfolg, was auch den Cyberkriminellen nicht entgangen ist. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass es in den vergangenen Monaten einen exponentiellen Anstieg an speziell für Mac-User ausgelegten Bedrohungen zu verzeichnen gab. Dies stellt natürlich eine große Gefahr für die Apple Anwendern dar, worauf Apple auch schon reagiert hat. Allerdings bisher nur auf einfachere IT Gefahren.
Kaspersky ist eines der führenden Hersteller von IT-Securitylösungen und bietet nun auch allen Apple-Usern einen verstärkten und kompletten Schutz vorallem auch vor heimtückischen und komplexeren Malware.
Auch bei den Update-Signaturen knüpft die Mac Lösung nahtlos an der für Windows bzw. Linux an, denn die Updates werden stündlich heruntergeladen. Außerdem kann Kaspersky auf Informationen und Hinweisen von über 20 Millionen Schadprogrammen zurückgreifen. Das ganze erfolgt in der Antiviren-Datenbank von Kaspersky Lab.
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Es gibt viele verschiedene Computerspiele, die man über das Internet spielen kann, zum Beispiel Germanys next Topmodel, Startrek und World of Warcraft.
Dass man Spiele kostenlos online spielen kann, macht das Internet möglich, und das ohne Anmeldung. Solche Spieleseiten finanzieren sich in der Regel durch Werbung, die per Werbeanzeigen oder als Popup eingespielt werden. Bei den meisten dieser Seiten ist der Aufbau gleich, wenn man erstmal seine persönliche gratis Onlinespieleseite gefunden hat, kehrt man in den meisten Fällen auch zu dieser Seite zurück.
Für die Betreiber ist es kaum möglich, die Kosten einzuspielen, da sich die meisten Seiten durch Werbung finanzieren. Bei diesen Seiten besteht der Ansatz zu unseriösen Mitteln zu greifen, zum Beispiel zum Download eines Trojaner Programms.
Bei dieser Methode bieten die Spieleseiten einen Spiele download an. Wenn man diesen ausführt, kann es vorkommen, dass dieses Programm einen Trojaner enthält, diese schadhafte Datei kann allerdings kein Trojanerprogramm identifizieren. Die Spyware analysiert allerdings lediglich das Suchverhalten des Nutzers und sammelt Suchwörter (Keywords), die bei Google eingegeben werden. Deshalb bekommt der Nutzer in der Regel nichts von der Spyware mit. Bei diesem Trojaner besteht der Trick darin, dass zum Beispiel bei jeder zehnten Suchanfrage das Suchergebnis durch ein Partnerprogramm ersetzt und verändert wird.
Besondere Vorsicht ist auf Seiten geboten, die kostenlose Onlinespiele aus dem Ausland anbieten. Meistens haben diese Spieleseiten die Domainendung „.to“. Das Öffnen eines Popups alleine reicht hier, um den Computer mit einem Spyprogramm zu verseuchen. Gerade diese Seiten versuchen oft an die Bankdaten oder an die Kreditkartennummer zu kommen.
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